Ein Gastbeitrag von Karen Bernschein (im Bild) über Darmgesundheit. Ich bin Karen Bernschein und habe schon mein Leben lang eine große Affinität für die ganzheitliche Medizin. Immer neugierig und begeistert auf der Suche nach Kausalitäten. Wie die Organe unseres Systems mit allem matchen – bis in die Zellen hinein – und welche Rolle das Mentale im Hinblick auf Gesundheit und Wohlbefinden spielt.
Darmgesundheit in den Wechseljahren: Körper, Seele und Gesundheit unterstützen
Das herauszufinden und zu behandeln, ist für mich zur Berufung geworden: Wie kann ich meinen Körper, meine Seele, meine Gelenke, Muskeln, Nerven – also alles – so unterstützen, um auch und gerade in den Wechseljahren beweglich, vital und lebensfroh zu sein. In meine Praxis für Manuelle & Systemische Therapie kommen viele Frauen mit dem Wunsch, sich leichter und entspannter zu fühlen. Sehr oft einhergehend mit Beschwerden im Darm und mit Stoffwechselproblemen. Das und auch persönliche Gründe war und ist meine Motivation, mich dem Thema Darmgesundheit anzunähern und tief in diese faszinierende und kluge Vernetzung einzutauchen. Insbesondere die Darmwelt mit neuen Blickwinkeln zu entdecken – für ein größeres Verständnis für die Vielzahl von Beschwerden.
Dem Darm Aufmerksamkeit schenken: Symptome bewusst deuten
Es „reizt“ mich, dem so oft rebellierenden Darm Gehör und Aufmerksamkeit zu schenken. Mit präziser Beobachtung, Symptome in ihrer höchsten Komplexität aufmerksam und ernsthaft zu deuten. Denn diese sind ja ein Feedback. Der Darm flüstert leise, bevor er schreit und nach oben meldet, dass nicht alles glatt läuft. Als Partner managen Kopf und Darm, dass es im Körper geschmeidig und harmonisch zugeht. Der gemeinsame Masterplan ist Gesundheit und Wohlbefinden. Sie sind unzertrennliche Partner im Hinblick auf eine gesunde Welt des Verdauungstrakts. Die Kombination aus genialer Strategie und reibungsloser Koordination ist eine Meisterleistung, unser Inneres in Balance zu halten. Ich erlebe so oft, dass genau das nicht der Fall ist – im Gegenteil. Das erfordert meines Erachtens eine interessierte und ehrliche Auseinandersetzung.
Besonders mit unseren inneren Haltungen, die sich ja im Außen spiegeln: den Schrittmachern für Krisen, Konflikte und mangelnder Gesundheit, Erschöpfung und seelischen Tiefs. Klar kann man gute Laune essen. Nährstoffe befinden sich jedoch nicht nur in Lebensmitteln. Es sind auch Gedanken, mit denen wir unser Verdauungssystem füttern.
Wechselspiel von Körper, Gedanken und Darm für nachhaltige Gesundheit verstehen
Ich meine, es lohnt sich, dieses Wechselspiel unter die Lupe zu nehmen. Weil dann eine vielschichtige Perspektive auf Leichtigkeit, Gesundheit und auch Verantwortung entsteht. Und sich in der Folge, die Deutung, Bewertung und der Umgang mit dem „Unwohlsein“ positiv verändert. Für mich sind genau das die wertvollsten „Nahrungsergänzungsmittel“ überhaupt. Sie kosten nichts, wirken tief und nachhaltig – und dürfen großzügig eingenommen werden. Ich wünsche mir, dass jede Frau sich erlaubt, ihren Körper wieder als Verbündeten zu sehen und Verantwortung liebevoll zu übernehmen, statt gegen Symptome anzukämpfen.
Darmgesundheit im Alltag: Bewusster Umgang mit Körper, Gedanken und Darm
Wie dieser bewusste Umgang mit Körper, Gedanken und Darm im Alltag gelingen kann, ist etwas, das ich mit Freude weitergebe. Weil Leichtigkeit lernbar ist. Weil Gesundheit ein Zusammenspiel ist. Und weil der Darm meist schon lange weiß, was wir erst noch verstehen dürfen.
Informieren Sie sich gern umfangreicher über meine Leistungen und Angebote auf meiner Website.
Quelle: Das Scheißhaufen-Syndrom, Kapitel Teamleader, Seite 26-27
Copyright: Karen Bernschein
Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation