Mittwoch, 25. November, 2020

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Hautpflege im Winter? 6 einfache Tipps für einen strahlenden Teint!

Freuen Sie sich schon auf den baldigen Wintereinbruch? Die kalte Jahreszeit lockt mit glitzerndem Schnee, duftenden Keksen und besinnlicher Weihnachtszeit. Doch sobald die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, beginnt für die Haut eine herausfordernde Zeit.

Eisiger Wind und klirrende Kälte lassen sie nämlich immer mehr austrocknen. Aber keine Sorge! Hier finden Sie 6 einfache Tipps für gesunde und strahlende Haut in der kalten Jahreszeit.

Warum leidet die Haut besonders im Winter?

Die Haut ist ein lebenswichtiges Organ, das im Winter besonders strapaziert wird. Die bittere Winterkälte führt dazu, dass sich die Blutgefäße der Haut verstärkt zusammenziehen, um Wärme zu speichern. Dadurch wird die Durchblutung verringert und die Talgproduktion verlangsamt. Das Ergebnis: Die Haut verliert sehr viel Fett und Feuchtigkeit. Das Austrocknen ist vorprogrammiert!

Doch nicht nur die Kälte macht der Haut ordentlich zu schaffen. Auch die trockene Heizungsluft entzieht ihr wertvolle Feuchtigkeit. So gerät die Haut in den Wintermonaten meistens vollkommen aus dem Gleichgewicht.

Wird die kalte Jahreszeit auch für Ihre Haut alljährlich zur Belastungsprobe? Lesen Sie weiter und erfahren Sie, was jetzt die richtige Hautpflege ist!

Tipp 1: Haut richtig reinigen

Falls Sie Ihr Gesicht bisher nur mit Seife und Wasser gewaschen haben, sollten Sie diese Gewohnheit im Winter rasch ablegen! Seife löst nämlich die obere Hautfettschicht, sodass giftige Bakterien und Chemikalien ungehindert in die Haut eindringen können. Verwenden Sie stattdessen eine sanfte Reinigungsmilch, die der Haut hilft, ihren natürlichen Schutz aufrechtzuerhalten.

Mit Seife und Wasser ist nicht nur bei der Gesichtspflege höchste Vorsicht geboten. Beim Baden und Duschen sollten Sie ebenfalls auf milde Produkte setzen, die den Schutzmantel der Haut bestehen lassen und den winterlichen Fettverlust ausgleichen. Hier eignen sich u. a. rückfettende Duschgels sehr gut.

Tipp 2: Reichhaltige Öle anwenden

Faltenbildung wird durch trockene Haut begünstigt. Sobald sich bereits tiefere Falten gebildet haben, lohnt sich z. B. ein nicht-operatives Fadenlifting. Die Haut wird dabei gestrafft und gewinnt neue Frische und Vitalität. Für einen langfristigen strahlenden Teint müssen Sie allerdings die Zellspeicher Ihrer Haut immer wieder mit wichtigen Fetten auffüllen.

Wie das geht? Cremen Sie sich am besten immer gut ein! So bieten Sie trockener Haut und unliebsamen Falten die Stirn. Reichhaltige Öle versorgen die Haut mit viel Feuchtigkeit. Sie entfalten ihre Wirkung besonders gut, wenn Sie sie über Nacht einwirken lassen. Sie werden sehen: Am nächsten Morgen wachen Sie mit einem richtig geschmeidigen Hautgefühl auf!

Tipp 3: Wintertaugliche Cremes verwenden

Im Winter braucht die Haut zusätzliche Pflege. Das bedeutet jedoch nicht, dass man ihr erst etwas Gutes tun soll, sobald sie sich zu beschweren beginnt. Viel wichtiger ist es, sie bereits vorbeugend zu schützen und zu pflegen.

Hier sollten Sie auf fetthaltige und feuchtigkeitsspendende Cremes setzen. Entscheiden Sie sich z. B. für Cremes mit den Wirkstoffen Urea (Harnstoff), Ceramiden oder Glycerin. Diese helfen der Haut, die aufgenommene Feuchtigkeit zu speichern.

Tipp 4: Sonnenschutz im Winter nicht vergessen!

Es ist ein Irrtum, dass die Haut im Winter keinen Sonnenschutz braucht. Denn gerade, wenn das Sonnenlicht vom Schnee reflektiert wird, kann es die Hautzellen langfristig schädigen. Nehmen Sie also die Wintersonne nicht auf die leichte Schulter und legen Sie sich einen geeigneten Sonnenschutz zu!

Beachten Sie, dass die sommerliche Sonnencreme nur teilweise für die Wintermonate geeignet ist. Sie mag die Haut zwar vor dem Sonnenlicht schützen, aber sie wirkt nicht gegen die klirrende Kälte. Besorgen Sie sich deshalb eine spezielle Wintersonnencreme, die sowohl bei Sonne als auch bei Kälte ausreichenden Schutz bietet.

Tipp 5: Ausgewogene Ernährung muss sein!

Für gesunde und strahlende Haut sollten Sie vor allem jetzt im Winter auf eine ausgewogene Ernährung achten. Wertvolle Vitamine und Mineralstoffe sind nämlich eine wesentliche Voraussetzung für die Hauterneuerung. Es lohnt sich deshalb, die folgenden Nahrungsmittel in den winterlichen Speiseplan aufzunehmen.

Brokkoli weist einen hohen Vitamin C-Gehalt auf. Dadurch wird die Kollagenproduktion stimuliert, was die Haut jung hält. Zusätzlich helfen die enthaltenen B-Vitamine gegen schuppige und trockene Hautstellen. Brokkoli schmeckt hervorragend als Snack für zwischendurch und passt perfekt in verschiedene Aufläufe.

Olivenöl enthält sehr viel Vitamin A und E, Mineralstoffe und natürliche Fettsäuren. Das goldene Öl versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit, sodass der Faltenentstehung gezielt vorgebeugt werden kann. Der unverkennbare Geschmack des Olivenöls macht z. B. eine ausgezeichnete Figur in einem knackigen Salat.

Wildlachs versorgt die Haut mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren und dadurch mit viel Feuchtigkeit. Trockene Haut und Hautunreinheiten können somit optimal vermieden werden. Wildlachs ist vielseitig einsetzbar: Er kann gebacken, gebraten oder gegrillt werden.

Tipp 6: Viel trinken ist die halbe Miete!

Neben einer ausgewogenen Ernährung sollten Sie viel trinken: und zwar täglich 1,5 bis 2 Liter. Ihre Haut braucht schließlich jede Flüssigkeit, die sie bekommen kann! Greifen Sie deshalb regelmäßig zur Trinkflasche. Es muss aber nicht immer nur reines Wasser sein – auch ungezuckerte Kräutertees oder selbstgemachte Fruchtsäfte eignen sich wunderbar!

Die Wintermonate stellen die Haut auf eine echte Belastungsprobe. Die klirrende Kälte und stetige Heizungsluft können zu rissigen, trockenen und roten Stellen führen. Mit diesen 6 einfachen Tipps können Sie sich jedoch schon bald über ein gesundes Hautbild und einen strahlenden Teint freuen!

Bild: stock.adobe.com / DimaBerlin
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