Ein Thriller ist ja heutzutage nicht gleich ein Thriller. Bei der Fülle der Bücher, die auf dem Markt sind, trennt sich die Spreu vom Weizen sehr schnell. Echte Thriller-Fans können ein Lied davon singen und wissen: prickelndes Gänsehautfeeling verursachen nur die wenigsten Werke in diesem Genre. Das aber ist es, wonach der geneigte Leser, der sich für diesen Stoff begeistert, sucht.

Astrid Korten, eine aus den Niederlanden stammende Autorin (siehe Bild), die schon viele Jahrzehnte in Deutschland zuhause ist, kann diesbezüglich liefern. Die Schriftstellerin hat sich mit ihren Thrillern in den letzten Jahren eine riesige Fan-Gemeinde erschrieben und trifft vor allem mit ihrem Schreibstil den Nerv der Leserschaft.

Stets ummantelt mit einem Hauch Poesie beschreibt Korten in ihren Thrillern das finstere Treiben ihrer Figuren – niemals langweilig, aber immer packend. Den Stil, mit dem Korten sich mittlerweile einen festen Platz in den Bücher-Bestsellerlisten erobert hat, muss man als Thriller-Liebhaber einfach erleben, nein: erlesen! Ihn zu beschreiben, ist nicht nur schwer, man würde ihm auch nicht gerecht.

Ob in „Eiskalte Umarmung“, „Eiskalter Schlaf“, „Tödliche Perfektion“, „Zeilengötter“ oder „Wo ist Jay?“ – das bei Thriller-Fans so begehrte Schauergefühl ist beim Lesen ein ständiger Begleiter und zieht sich durch Kortens Werke wie ein roter Faden.

Ängstlichen Naturen wird sogar empfohlen, die Bücher von Astrid Korten eher nicht nach Einbruck der Dunkelheit zu lesen.

So schreibt das Magazin Frauenpanorama.de in diesem Zusammenhang:

„(…) ängstliche Naturen sollten ein Buch der gefragten Schriftstellerin lieber bei Tag lesen, denn das erwähnte Gänsehaut-Gefühl kann bei der Lektüre in dunklen Abendstunden durchaus dazu führen, beim Knacken des Parketts Angstgefühle zu verspüren.“ 

Nun ist allerdings ein schauriges Lesegefühl das eine, der Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten das andere. Auch hier zeigt sich die Autorin als eine Meisterin ihres Faches, denn sie schafft es in ihren Werken mühelos, beide Komponenten zu verbinden.

So geht es beispielsweise in „Tödliche Perfektion“ um den grassierenden Schönheitswahn und seine Folgen.

Auch mit extrem heißen gesellschaftlichen  Eisen setzt Korten sich auseinander, was ihr aktueller Roman „Gleis der Vergeltung“ zeigt. Hier geht es um den (sexuellen) Missbrauch eines Kindes durch eine Frau – gerade vor dem Hintergrund des abscheulichen Missbrauchsfall in Staufen ein mehr als aktuelles Thema, das bei den Lesern seine Wirkung nicht verfehlt.

Die Internet-Bewertungen für das Buch, das vor kurzem auch in der Tolino-Bücher-Allianz-Bestseller-Liste ganz vorn eingestiegen ist, bewegen sich so gut wie alle im 5-Sterne-Bereich.

Worum geht es aber in „Gleis der Vergeltung“ genau? Die Inhaltsangabe verrät folgendes:

„Im Mittelpunkt steht die einundzwanzigjährige Ich-Erzählerin Lynn-Elisabeth von Raaben, die dem Leser am Anfang des Thrillers am Fenster ihres Elternhauses begegnet, wo sie die Ankunft ihres Bräutigams erwartet. Der jedoch verunglückt auf dem Weg zu seiner Braut tödlich. Sieben Jahre später erhält Lynn den Besuch einer Dame, der sie völlig aus der Bahn wirft und der Benedikts Unfalltod in ein anderes Licht rückt. Nicht nur ihre selbstgewählte Isolation wird aufgebrochen, sondern auch die in weitgehender Erinnerungslosigkeit abgekoppelte Kindheit wird durch den Besuch wiederbelebt. Lynn trifft eine folgenschwere Entscheidung. Als wenig später ein Mord geschieht, stürzt Lynn in den Abgrund ihrer eigenen Vergangenheit …“ 

Der kleine Ausriss lässt bereits auf den außergewöhnlichen, fesselnden Schreibstil der Autorin schließen und macht Lust auf das gesamte Buch!

Wer also auf der Suche ist nach anspruchsvoller Literatur mit Gänsehautfaktor, der ist mit den Büchern von Astrid Korten auf der sicheren Seite. Und: die passende Jahreszeit ist ja auch in ein paar Wochen bereits wieder im Anmarsch. Echte Thriller-Kenner wissen: es geht nichts über den Genuss eines Gänsehaut-Buchs, wenn draußen Dunkelheit, Nebel, Regen oder ein Sturm den perfekten Rahmen dafür bilden!

Mehr zur Autorin und deren Bücher erfahren Sie hier.

Bildnachweis: Astrid Korten

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