Sonntag, 1. März, 2026

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Alles wird teurer! 5 Spar-Vorschläge für den Haushalt

Teuer, teurer, am teuersten – das ist wohl aktuell die Devise, wenn es um Waren des täglichen Bedarfs und Nebenkosten gleichermaßen geht. Alles wird immer teurer. Der Stromabschlag ebenso wie die Kosten für Wasser, Abfall und Abwasser. Mieten steigen und die Gebühren in Verwaltung und in der freien Wirtschaft gleich mit. Konnte man vor Jahren zum Beispiel noch in die beliebten FIELMANN-Filialen spazieren und sich die Augen auf Kontaktlinsen-Fähigkeit zum Nulltarif, bzw. klitzekleinen Preis prüfen lassen, zahlt man heute satte 35 Euro für so einen Check. Ebenso verwundert ist man, wenn man Dokumente bei Behörden und Ämtern anfordert oder erstellen lassen will. Auch hier gab es saftige Preiserhöhungen. Von drastischen Teuerungen, wie das Erwerben des Führerscheins gar nicht erst zu reden! Doch wo lässt sich in diesen Zeiten noch sparen? Vor allem im Haushalt, der etliches an Geld verschlingt? Nachfolgend einige Spar-Vorschläge, die zumindest etwas Linderung in die Geldbörse bringen können:

Discounter ja, aber aufgepasst! Spar-Vorschläge für den Einkauf

Dass die Haushaltskasse bei Discountern mehr geschont wird, als im Marken-Supermarkt, weiß jeder. Doch auch hier gibt es Unterschiede. So hat das Magazin BILD der FRAU in seiner aktuellen Ausgabe die verschiedenen Preise bei Discountern zum Thema gemacht. Die Redaktion shoppte Lebensmittel vom Penny bis zum Netto und kürte letztlich Lidl zum Preissieger. Das muss freilich nicht immer zutreffen, zumal jeder Discounter wöchentlich Spar-Angebote hat. Durch die Apps dieser Märkte sollte man abwägen, was wo zu kaufen Sinn macht und wann man letztlich nur Sprit verfährt. Da Sprit ja auch teuer ist, kann es mitunter kontraproduktiv sein, von Markt zu Markt zu fahren, um die Angebote zu ergattern. Mit dem „spitzen Bleistift“ zu rechnen lohnt sich hier.

Wasser sparen – Nebenkosten moderat halten

Viele kennen das: Ehe aus dem Wasserhahn wohl temperiertes warmes Wasser kommt, läuft erst mal eine ganze Weile das kalte Wasser durch. Wer mit diesem Umstand in seinem Haushalt leben muss, sollte aus der Not eine Tugend machen und das kalte Wasser in Behältnissen abfangen. Damit lässt sich wunderbar die Kaffeemaschine befüllen oder das Wasser für die Haustiere bereitstellen.

Apropos Haustiere: Auch Tierfutter ist teurer geworden. Nicht, dass man am geliebten Vierbeiner sparen soll, aber beispielsweise Katzen (erwachsene Tiere) werden in vielen Haushalten fast überfüttert und bekommen mitunter dreimal Nassfutter am Tag. Ein nicht ganz billiges Vergnügen! Da sich viele Experten darin einig sind, dass die morgendliche und abendliche Reichung von Nassfutter genügt und eher „Snacks“ über den Tag für die Fellbälle bereit gehalten werden sollten, könnte man diesen Part durchaus einer Prüfung unterziehen. Trockenfutter muss natürlich immer bereitstehen, aber dieses ist – wie auch kleine trockene Snacks – preislich noch moderat. Wie so oft ist es eine Abwägungssache und darf selbstredend nicht zum Nachteil des Tieres sein.

Mülltüten – auch hier lässt sich sparen

Bleiben wir noch bei den Tieren, sprich: Bei Katzen. Deren Geschäft wird wohl überall mittels Streu in einer Plastiktüte entsorgt. Um hier nicht alle paar Stunden eine neue nehmen zu müssen, kann man, wenn nur ein kleines Mini-Geschäftchen gemacht wurde, das zudem komplett von Streu umschlossen und somit geruchslos ist, die Tüte weiter verwenden. Gut verknotet und in einem Eimer, auf dem Balkon oder anderweitig „etwas weg“ deponiert, kann das Plastikteil am selben Tag noch mal zum Einsatz kommen. Aufknoten und eine weitere Fuhre rein, statt wieder eine neue Plastiktüte zu nehmen. Funktioniert natürlich nicht bei großen, geruchsintensiven Hinterlassenschaften…

Ansonsten sollte man außerdem Plastiktüten, die einem aus irgendwelchen Gründen ins Haus kommen, weiterverwenden. Im Haushalt, zum Verstauen oder – je nach Größe – für den Küchen- oder Bad-Mülleimer.

Küchenrollen-Papier nicht verschwenden!

Die gute alte Küchenrolle…Sie dürfte sich in Millionen Haushalten befinden und ist in der Tat ein wahres Allround-Wunder. Doch da auch diese Alltagshelfer recht teuer geworden sind, lohnt sich so manches mal eine Zweit-Verwertung. Zum Beispiel dann, wenn man sich damit nur kurz einen klitzekleinen Wasserfleck von der Hand gerieben oder einen Mini-Klecks von der Arbeitsplatte entfernt hat. Oder das Papier nur wenige Minuten als Unterlage für Kartoffel- oder Möhrenschalen diente, die danach im Biomüll landen. In solchen Fällen ist das robuste Papier noch gut zu gebrauchen und bereit für eine zweite Runde. So kann man damit noch gut und gerne Futterreste beim Haustier-Napf in den Mülleimer schieben oder einen dicken Krümel oder Fleck auf dem Boden auf die Schnelle entfernen.

Glühbirnen next Level!

Die gestiegenen Strompreise treiben so manchem nach der Abrechnung die Tränen in die Augen. Licht und der Betrieb von Alltagsgeräten scheint oftmals schon Luxus. Umso sparsamer sollte man sein und dafür sorgen, dass Abschlag und Nachzahlung moderat bleiben. Neben einem bewussten Verbrauch („Licht aus“!), macht die Überprüfung von Glühbirnen im Haushalt Sinn. Stromfressende Birnen sollten umgehend durch sparsame Leuchtmittel ausgetauscht werden. Hier am besten im Web recherchieren, Fachleute konsultieren oder den Kumpel, der in diesem Thema fit ist. Am Ende lohnt es sich, auch wenn es „nur“ um die zwanzig bis vierzig Euro weniger auf der Stromrechnung sind (so ganz vom Strom lossagen kann man sich nunmal nicht).

Spar-Vorschläge sind das eine, eigene „Knaps-Ideen“ das andere

Sicher haben die meisten Menschen weitere ganz persönliche Spar-Methoden – derer gibt es garantiert so viele, wie es Teuerungen gibt! Ganz gleich, welche Strategie jeder verfolgt: Wichtig ist es, sich zu disziplinieren und im Alltag – daheim oder unterwegs – auf Sparsamkeit zu achten. Nur so kann man sich halbwegs durch diese teuren Zeiten navigieren. Außer natürlich man ist super wohlhabend oder gar mit Millionen gesegnet. Und selbst in diesen Kreisen wird oft gespart. Durch Geldausgeben werden bekanntlich die wenigsten Leute reich.

In diesem Sinne: Haben Sie am Monatsende immer noch ein gutes Polster auf dem Konto!

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Bild: pexels.com / RDNE Stock project

Quelle: BILD der Frau, 2/2026
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