Mittwoch, 17. August, 2022

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Durch Bruststraffung zurück zur guten Figur!

Nach der Stillzeit oder dem Verlust der Elastizität kann einem hängenden Busen mit einer Bruststraffung wieder zu jugendlicher Schönheit verholfen werden.

Im Rahmen einer Brustverkleinerung ist eine Bruststraffung obligatorischer Teil der Behandlung. Ähnlich verhält es sich, wenn zwei erhebliche ungleich große Busen ohne Vergrößerung angeglichen werden sollen, wobei bei diesem Eingriff lediglich eine, oder auch beide Brüste gestrafft werden. In der Regel wird eine Bruststraffung aber vorgenommen, wenn die Busen herabhängen. Eine hängende Brust kann genetisch bedingt sein. Häufiger ist aber, dass die Brüste nach dem Stillen oder mit zunehmendem Alter der Erdanziehungskraft nicht mehr widerstehen können.

Voraussetzungen für das Straffen der Brüste

Generell kommt eine Bruststraffung nur dann in Frage, wenn die Busen noch ausreichend Subtanz besitzen. Soll heißen; besitzen die Brüste nach der Stillzeit, nach einer rigorosen Diät, krankheitsbedingt oder aufgrund des Alters kein vom Volumen ausreichendes Fettgewebe mehr, macht eine Bruststraffung keinen Sinn.

Dann kann nur eine Brustvergrößerung mit Eigenfett oder einem Implantat Abhilfe schaffen. Sind ausreichend Fettzellen vorhanden, wird ein erfahrener plastischer Chirurg wie Dr. Dani Lufti aus Wien mit einem gekonnten Schnitt Teile der Haut entfernen, und durch Straffen der verbleibenden Haut einen neuen, jugendlich attraktiven Busen formen. Dr. Dani Lutfi betreibt eine eigene Klinik für plastische Chirurgie, führt aber auch rekonstruktive Eingriffe in der Abteilung für Gynäkologie der Medizinischen Universität Wien durch, in der Regel nach Brustkrebs oder Unfällen.

Ziel einer Bruststraffung

Das Ziel einer Bruststraffung ist es, eine hängende Brust zu heben. Und dies unabhängig davon, ob dies ein natürlicher Zustand ist oder auf Stillen, Gewichtsverlust oder Alter zurückzuführen ist. Vor der Operation klärt der behandelnde Schönheitschirurg zusammen mit der Patientin ab, ob diese mit dem vorhandenen Brustvolumen zufrieden ist oder ob auch das Brustvolumen vergrößert werden soll. Es hat sich gezeigt, dass eine gemäßigte Brustvergrößerung mit Eigenfett zusammen mit einer Bruststraffung generell die besten Ergebnisse liefert.

Dabei ist wichtig vor dem Eingriff festzulegen, ob die Straffung der Brüste mit oder ohne Hautentfernung durchgeführt werden kann. Dies hängt maßgeblich davon ab, wie viel Zellgewebe in der Brust vorhanden ist und wie stark die Busen hängen.

Das Verfahren der Bruststraffung

Bei minimalen Korrekturen kann die Bruststraffung auch mit einer Lokalanästhesie und zusätzlich entspannenden Medikamenten durchgeführt werden, was aber selten der Fall ist. Grundsätzlich findet dieser Eingriff unter Vollnarkose statt. Je nach Beschaffenheit der Brust und dem gewünschten Ergebnis, stehen verschiedene Techniken zur Bruststraffung zur Auswahl.

Die medizinische Vorgehensweise bei einer Bruststraffung

Überaus gebräuchlich ist die Inzision, die einer Brustverkleinerung sehr ähnlich ist. Mit dieser Methode ist eine optimale Anhebung der Brust möglich, auch dann, wenn der Eingriff einen größeren Umfang hat. Eine gewöhnliche Bruststraffung dauert etwa eine bis zwei Stunden.

Die Patientinnen werden anschließend in den Aufwachraum verbracht, wo sie unter permanenter medizinischer Beobachtung stehen. Nach dem Aufwachen und einer angemessenen Erholungsphase können die Patientinnen in der Regel am gleichen Tag nach Hause entlassen werden.

Die Bruststraffung in Kombination mit anderen Schönheitsoperationen

Wird von der Patienten eine Bruststraffung gewünscht und zugleich eine Volumenzunahme des Busen oder eine bestimmte Busenform, ist das Ausfüllen der Brust mit Eigenfett für gewöhnliche die ideale Methode.

Zudem kommt es vor, dass Patientinnen neben der Hebung des Busens eine Fettabsaugung wünschen, weil sich an den Problemzonen hartnäckige Polster gebildet haben, denen nur mit Sport und einer Diät nicht beizukommen ist. Auch hier können die bei der Fettabsaugung gewonnen Zellen fachkundig aufbereitet und als Füllung in die Brüste injiziert werden.

Gerade bei der Brustvergrößerung mit körpereigenem Fett kann es ratsam sein, das gewünschte Ergebnis in mehreren Schritten zu erreichen. Dabei wird je nach Beschaffenheit der Brust zumeist eine Fettabsaugung mit anschließender Brustvergrößerung mit Eigenfett vorgenommen. Ist die Brust gut verheilt, wird diese Prozedur wiederholt. Ist ausreichend Volumen in die Brüste transferiert worden, kann mit der abschließenden Bruststraffung der Busen angehoben und dessen ideale Form modelliert werden.
Derartige Kombinationen von Eingriffen werden während einer Anästhesie nacheinander vorgenommen, sodass die Patientin mit einem neuen Körpergefühl die Klinik verlässt.

Nach einer Bruststraffung

Die Schmerzen nach einer Bruststraffung sind normalerweise erträglich und die Patienten können fast immer am selben Tag nach Hause entlassen werden. Nach der Bruststraffung ist es unverzichtbar, dass ein spezieller BH rund um die Uhr für mindestens drei Wochen getragen wird, damit sich das beabsichtigte Operationsergebnis einstellen kann. Außerdem werden durch diesen Spezial-BH Dellen sowie unerwünschte Verformungen ebenso vermieden, wie Blutergüsse oder Verhärtungen.
Je nach Umfang des Eingriffs können die Patientinnen nach etwa einer Woche wieder leichte Tätigkeiten aufnehmen. Es dauert zwei bis vier Wochen, bis schwere körperliche Aktivitäten möglich werden. Generell gilt aber, dass in den ersten zwei Monaten nach der Operation bei allen Tätigkeiten größte Vorsicht geboten ist.

Nach einer primären Brustverkleinerung oder Bruststraffung kann eine verminderte Sensibilität in den Brustwarzen auftreten. Diese Nebenwirkung verschwindet aber zumeist nach etwa drei Monaten. Ein Operationsrisiko ist immer die Fähigkeit zu stillen, denn diese kann nach jeder Art von Brustoperation verloren gehen oder verringert sein. Allerdings ist Dank der modernen Medizintechnik die Wahrscheinlichkeit hierzu sehr gering. Die zur Bruststraffung gesetzten Schnitte werden mit verdeckten Nähten geschlossen. Wie bei jeder Wunde entstehen zuerst sichtbare Narben, die aber mit der Zeit verblassen und später mit bloßem Auge kaum mehr wahrnehmbar sind.

Bildnachweis: pexels.com, Andrea Piacquadio

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