Sonntag, 5. Juli, 2020

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Frauen erzählen im Netz, wie fies sie von einem Mann abserviert wurden

„Abserviert“ – Das ist im Volksmund eine Umschreibung für ein fieses Sitzenlassen in Zweierbeziehungen. Wie fies es in diesem Zusammenhang manchmal zugeht, kann man in diversen Frauenforen im Netz tagtäglich lesen. Meist im Zusammenhang mit Liebeskummer. Dass das Thema auf der gesamten Social-Media-Klaviatur eine Rolle spielt, zeigt aktuell ein Tweet auf Twitter, in dem eine Userin namens Pfefferine andere Twitter-Nutzer dazu aufruft, die blödeste Begründung zu schildern, mit der man mal abserviert wurde. Erwartungsgemäß kam ein bunter Reigen an Antworten zurück. Von Frauen und von Männern.

Sich das durchzulesen, hat durchaus einen Unterhaltungswert, auch wenn das Thema an sich natürlich ein Unschönes ist. Vor allem für die Betroffenen.

Abserviert – dazu gibt es unendlich viele Erfahrungen

Nachfolgend eine kleine Auswahl von wirklich blöden und fiesen Begründungen, warum man (oder FRAU) den jeweiligen Partner abserviert.

Userin „Mein zweites Ich“ schreibt folgendes:

„Du bist zu alt…Ich 25, die neue 15!, Er 38..“

Sehr skurril das Feedback von „Nayanee“, die mit einer ziemlich üblen Abservier-Nummer aufwarten kann:

„Wurde von seinem Bruder angeschrieben, dass mein Freund gestorben sei, es war ne Fernbeziehung und er hatte mir 3 Tage vorher am Telefon das erste Mal gesagt, dass er mich liebt. Auf Nachfragen was genau passiert ist kam keine Antwort. 5 Jahre später entdeckte ich ihn auf FB(…)“

Die Diskussion hielt – wie erwähnt – auch der eine oder andere männliche User mit am Laufen, so zum Beispiel „BulliTH“, der ein wahrhaft übles Abservier-Erlebnis twitterte:

Auch Männer beteiligten sich an der Diskussion

„Begründung“… zwar nicht, aber: Ich fuhr mal 200 km nach Aachen, um dort von meiner Freundin bei der Begrüßung zu erfahren, dass sie seit 3 Wochen einen anderen (angehenden Doktor) hat, aber nicht am Telefon Schluss machen wollte… Wieder 200 km zurück gefahren.“

Userin „Affenzirkus“ nahm es offenbar auf die Humorvolle und trägt mit folgendem Tweet zur Diskussion bei:

„Ich will keine Frau, die studiert hat. Denen ist der Job wichtiger als die Familie.“ Im Nachhinein bin ich so froh über die Körbe von den beiden (ist mir in der Art 2x passiert), ich würde für den FleuropDankeschönStrauss ne riesige Stange Geld in die Hand nehmen“

Schmunzeln kann man auch beim Tweet von „FrauHuhn“:

„Bei mir war es mit 14, die andere hatte – ich müsse da Verständnis haben – größere Brüste. Zum Trost würde aber sein bester Freund mit mir gehen wollen. Fürsorglich war er!“

Eher in die Kategorie „verletzend“ passt, was Userin „Bürorebellin“ schreibt:

Von humorvoll bis verletzend – das Abservieren kommt unterschiedlich daher!

„Vom Kopf her bist du perfekt. Aber körperlich geht das gar nicht.(…)“

„PeppersMom“ dagegen twittert folgendes:

„Er wollte eine Frau, die eher zu seinem ‚Status‘ passt und ging nach 6 Monaten Beziehung zu einer Anwältin ins Bett und dann in ihr Haus. (Sie hat ihn drei Monate später abserviert)“

Logisch, dass bei so vielen Feedbacks (der Tweet bekam eine riesige Menge an Antworten) auch der Klassiker des Abservierens nicht fehlen darf. Er lautet.

„Ich habe im Moment so viel Stress und melde mich wieder, wenn ich mehr Zeit habe.“

Getwittert hat diese Worte eine Userin mit dem Account-Namen „Sternchen“.

Trost für Liebeskummer-Geplagte: Es geht den Menschen wie den Leuten

Insofern: Es geht den Menschen wie den Leuten und vor allem für jene, die vielleicht tatsächlich gerade in diesen Tagen abserviert wurden, kann ein solcher Strang mehr als aufmunternd sein. Weil er zeigt, dass es anderen auch so geht. Dass man nicht alleine ist mit seinem Kummer und irgendwelchen (Ex)Partnern, die einen ja doch nicht verdient haben.

Wer alle Antworten im Original sehen möchte, der kann dies auf Twitter tun – und zwar hier.

Bildnachweis (Symbolfoto): stock.adobe.com / DimaBerlin

 

 

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