Dienstag, 25. Januar, 2022

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Nur für starke Nerven: Dieser Thriller geht Müttern unter die Haut!

Wenn Sie zu den Frauen (oder Männern) gehören, die es sich in dieser Jahreszeit, an unwirtlichen Tagen, gern auf dem Sofa oder im Ohrensessel mit einem spannenden Schmöker gemütlich machen, der möglichst auch immer mal ein Gänsehaut-Gefühl hervorrufen soll, dann lege ich Ihnen „Eisige Schwestern“ ans Herz.

Der von dem britischen Autor S. K. Tremayne verfasste Psychothriller hat es in sich und dürfte vor allem Müttern unter die Haut gehen.

Im Mittelpunkt des Buches steht ein Londoner Ehepaar, das Eltern von Zwillingen war. Zwei Mädchen, Kirstie und Lydia.

„War“ deshalb, weil ein Zwilling tot ist – ums Leben gekommen bei einem tragischen Unfall. Um diesen Unfall dreht sich denn auch alles. Vor allem die Tatsache, dass das lebende Zwillingsmädchen, Kirstie, steif und fest behauptet, Lydia zu sein, die tote Schwester.

Sarah und Angus, die Eltern des Mädchens, sehen sich nach dem Unfalltot ihrer zweiten Tochter den Belastungen im heimischen London nicht mehr gewachsen und beschließen, samt Kind auszusteigen. Und zwar auf eine einsame Insel, die Angus von seiner Familie geerbt hat.

Der Umzug dorthin ist verbunden mit dem Wunsch, die Tragödie zu verarbeiten, zu vergessen und neu anzufangen. In einem eindrucksvollen Erzählstil – abwechselnd kommen im „Ich“-Tenor Sarah und Angus zu Wort – gelingt es dem Autor, das neue Zuhause der kleinen Familie auch bildhaft exzellent darzustellen, so dass der Leser einen Eindruck von der eher unwirtlichen Landschaft rund um die Insel bekommt.

Schon diese Bilder, die sich im Kopf aufbauen, verbunden mit der Spannung, die das Buch vom ersten Moment an zu bieten hat, machen „Eisige Schwestern“ zu einem wahren Hochgenuss für Thriller-Freunde. Nicht zuletzt deshalb, weil sich beunruhigende und auch mystisch anmutende Begebenheiten zutragen.

Parallel zu den mysteriösen Vorkommnissen wird im Buch auch die Eingewöhnungsphase der drei Protagonisten in ihrer Wahlheimat geschildert.

Vor allem die Schilderung von Kirsties Zeit an der neuen Schule, in der sie schnell zur Außenseiterin wird, dürfte vordergründig Mütter mitten ins Herz treffen. Man sieht das kleine Mädchen im Grundschulalter förmlich vor sich, wie es auf seine Weise versucht, den Tod ihrer geliebten Schwester zu verarbeiten und dabei in ihrem Umfeld immer wieder auf Probleme und Ablehnung stößt.

Aber auch die bis zum Schluss aufrecht erhaltenen Geheimnisse, die die Eltern Sarah und Angus, im Zusammenhang mit dem Tod ihres Kindes, mit sich herumtragen und die nur schrittweise enthüllt werden, machen das Buch zu einem Thriller-Genuss!

Der Leser taucht regelrecht in die regnerische und neblige Landschaft rund um das kleine Eiland, auf dem die Familie zur Ruhe kommen versucht und sich doch immer wieder aufs Neue mit einer Katastrophe konfrontiert sieht, ein. Die spannende Erzählweise von S. K. Tremayne, der es versteht,  mystisch-dunkle Situationen im Buch herausragend und ohne in Kitsch oder Klamauk zu beschreiben, sorgen ein ums andere Mal für Spannung, die einem den Atem anhalten lässt.

Das gilt auch für die dramatischen Wendungen, die sich innerhalb der Handlung rund um das verstorbene Mädchen und seine trauernde Schwester Kristie, die steif und fest behauptet, die ums Leben gekommene Lydia zu sein, immer wieder aufbaut.

Das Ende ist deshalb auch mehr als überraschend und zeigt einmal mehr, dass der Autor die Kunst des Thriller-Schreibens phantastisch beherrscht.

Nach der Lektüre bleibt man, vor allem als Mutter, betroffen und nachdenklich zurück – das Buch wirkt nach, keine Frage!

Und ist deshalb allen, die gute Thriller lieben, wärmstens zu empfehlen. Am besten kuscheln Sie sich an einem verregneten Wochenende mit dem Werk in Ihren bequemsten Sessel und genießen „Eisige Schwestern“!

Es muss ja sicher nicht betont werden, dass es sich bei dem Buch um DIE Art Thriller handelt, den man an einem Wochenende – oder gar in einer Nacht – weg liest!

Das Buch ist erschienen bei DROEMER KNAUR, mehr dazu hier.

Bildnachweis: DROEMER KNAUR

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